Geöffnet Drohnenforschung und exklusives Training für europäische Studierende

Im Zeitraum von 17. März bis zum 28.März 2025 fand zum ersten Mal die ASDA (Association for Scientific Development of Air Traffic Management in Europe e.V.) Spring School zu innovativen Drohnenanwendungen statt: Insgesamt durften 18 Studierende aus sieben verschiedenen Ländern am zweiwöchigen Programm teilnehmen.


Geschenk zum Wochenabschluss: Drohnenführerschein

Der erste Programmpunkt? Theorie! In der ersten Woche vermittelten Forschende in Online-Vorlesungen den Studierenden Grundlagen und den aktuellen technischen Stand der Drohnenforschung. Wer am Ende der Woche seine neu erworbenen Kenntnisse zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Technik erfolgreich unter Beweis stellen konnte, erwarb den Drohnenführerschein und damit die Möglichkeit selbst Drohnenflüge durchzuführen.


Ab in die Luft

In der zweiten Woche hieß es dann die Theorie in die Praxis umzusetzen. An den Instituten für Flugführung des DLR und der TU Braunschweig ging es dann zur Vorbereitung der Drohnen und die dazu gehörenden Systeme für den Flug vor. Den Studierenden standen viele Herausforderungen, wie die drohnengestützten Windmessung oder die luftgestützte Suchmission, bevor. Nach dem diese bewältigt wurden, gingen die Drohnen am Flughafen des DLR in Cochstedt in die Luft. Mit Unterstützung von den Expertinnen und Experten des Nationalen Erprobungszentrums für Unbemannte Luftfahrtsysteme des DLR konnten die Teilnehmenden erste praktische Erfahrungen sammeln.


Förderung durch den ASDA Verein

Ziel der Veranstaltung, die initiiert und finanziell gefördert wird durch den Verein ASDA, sei den wissenschaftlichen Nachwuchs auf dem Gebiet des Air Traffic Management zu fördern. Insgesamt 26 Mitglieder setzten sich dafür ein - einer von ihnen ist Prof. Dr. Peter Hecker von der TU Braunschweig und Vorstandsvorsitzender der ADSA, welcher seine Mitglieder bei solchen Veranstaltungen voll und ganz unterstützt.


Kompetenzzentrum zur Drohnenforschung

Gemeinsam mit dem Nationalen Erprobungszentrum für Unbemannte Luftfahrtsysteme hat das DLR am Flughafen Magdeburg-Cochstedt ein hochinnovatives Forschungsnetzwerk für unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) etabliert. Des Weiteren ist ein mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen finanzierter Drohnenkäfig am DLR-Standort Braunschweig zu erwähnen: Mit einem Durchmesser von 45 Metern und einer Höhe von 13 Metern wird dieser einzigartig in Europa sein und die Möglichkeit von sicheren Ad-hoc-Flugversuche mit unbemannten Systemen ermöglichen.


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Niedersachsen Aviation