(UPDATE) EU-Regelungen für Drohnen

Seit Beginn des Jahres 2021 gelten EU-weite Regelungen für den Betrieb unbemannter Fluggeräte (Drohnen), die auf eine Entscheidung der Europäischen Kommission vom 24. Mai 2019 zurückgehen. Die rechtlichen Grundlagen auf nationaler Ebene (LuftVG, LuftVO, LuftVZO) wurden daraufhin durch das „Gesetz zur Anpassung nationaler Regelungen an die Durchführungsverordnung (EU) 2019/947 der Kommission vom 24. Mai 2019 über die Vorschriften und Verfahren für den Betrieb der unbemannten Luftfahrt“ angepasst.

Quelle: BMVI

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UPDATE (03.01.2022)

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr hat am 03.01.2022 eine Anpassung der Übergangsregel für den gewerblichen Drohnenbetrieb in der offenen Kategorie beschlossen.

Ein Grund für die Anpassung war, dass es noch keine C-klassifizierten Drohnen am Markt gibt und alle aktuellen Geräte als Bestandsdrohnen gelten. Bestandsdrohnen (OPEN A2) mussten bis zum 03.01.22 jederzeit 50 Meter Abstand zu (einzelnen) unbeteiligten Personen wahren, was eine realistische Nutzung in Städten und anderen urbanen Gebieten in der offenen Kategorie nahezu unmöglich gemacht hat.

Um Betreibern von Bestandsdrohnen den bisherigen Betrieb weiterhin zu ermöglichen, war eine nationale Ausnahmebestimmung erforderlich, die ab dem 03.01.2022 in Kraft tritt und den Mindestabstand bei Drohnen mit einer Startmasse von weniger als 2 kg von 50 Meter auf 30 Meter und in einem Langsamflugmodus auf nur 5 Meter zu einzelnen unbeteiligten Personen reduziert.

Vorraussetzungen:

  • Drohnen-Startmasse < 2 kg
  • Fernpilotenzeugnis A2
  • gewerblicher Betrieb
  • Langsamflugmodus (maximal 3 m/s) muss ein schaltbarer Modus sein, wie z. B. der Tripod- oder Stativ-Modus bei DJI. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.08.2022 und ist hier einzusehen.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31.08.2022 und ist hier einzusehen.